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GESTEN.

Wir sehen einen hochgereckten Mittelfinger, der uns aggressiv entgegengehalten wird. Und wissen, dass dies nicht freundlich gemeint sein kann. Eine Geste. Oder die leichte Andeutung eines Kusses, der uns von der zarten Hand einer Angebeteten zufliegt. Da scheint was zu gehen, wie Monaco Franze zu sagen pflegte. Oder die geballte Faust, die der kommunistisch gesinnte Arbeiterführer, hebt, um den Herrschaften mit dem Hitlergruß zu zeigen, was er von ihnen hält. Solche Gesten, das ist selten, sind eindeutige Zeichen, man weiß, was sie bedeuten.

Schwieriger wird es mit sozialen Symbolen, die spontan entstehen oder gar unfreiwilliger Natur sind. So beim Kniefall von Willy Brandt in Warschau am Ehrenmal der Ermordeten des Warschauer Ghettos. Ich weiß von seinem Berater Egon Bahr, dass dies nicht geplant war. Brandt war wohl so. Die Geste war umstritten, wie Brandt selbst. Mich hat sie für ihn eingenommen. Heute werden Kniefälle zu kleiner Münze.

In Berlin habe ich erlebt, wie eine SPD-Politikerin, mit der ich die Friseurin teile, also eine Nachbarin, bei einer Veranstaltung nicht mitbekommen hatte, dass vorne am Pult ihr Parteivorsitzende Martin Chultz etwas Ernstes vortrug, während sie ihren Bekannten grotesk albern zu winkte. Seitdem nennen ich sie mit Spott DAS WINKELEMENT. Sie ist jetzt für die Bundeswehr zuständig; da lernt man ja Disziplin.

Nun zu Armin Laschett, der den Eindruck erweckt, dass er unter Stress zu ÜBERSPRUNGSHANDLUNGEN neigt. Hinter der Trauerrede des Bundespräsidenten hat die Nation ihn lachen und scherzen gesehen. Zu seiner Entschuldigung trug er dann vor, es sei ein langer Tag gewesen. Also keine Geste, jedenfalls keine gewollte. Ich war von seiner Ehrlichkeit beeindruckt und wusste zugleich, dass so einer KANZLER gar nicht kann.

Die konkurrierende Geste war die Angela Merkels, die neben der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreier gehend, deren Hand ergriff, vielleicht um sie zu stützen, vielleicht um Mitgefühl auszudrücken, jedenfalls war ich ergriffen, zu sehen, wie sich beide Frauen Hand in Hand der Situation stellten. So den Betroffenen die Solidarität von Bund und Land zeigend, über Parteigrenzen hinweg, ernst, mit eigener Autorität. Es fehlte gänzlich, was die großartige Journalistin Hatice Akyün männliche GOCKELEI genannt hat.

War das spontan? Das glaube ich nicht. Man lese nach, wie Angela Merkel sogar mit ausländischen Regierungschefs konferierte, wie sie im Weißen Haus verhindern könne, dass Donald Tramp sie an die Hand nähme. Es ist KALKÜL, was unsere Herzen erwärmt. Große Politik ist immer auch großes Kino.

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NATURSCHAUSPIEL.

Eine Naturkatastrophe wird zum Erlebnis für alle, wenn sie sich verhält, wie die Zuschauer es von einem Drama, einer veritablen Tragödie erwarten. Die Zerstörung muss ausdrucksstarke Bilder liefern. Ein Naturschauspiel. Zunächst aufgeführt von der Naturgewalt selbst, dann von der politischen.

Ich nenne das im Akademischen: Fiktionalismus. Panfiktionalismus. Nein, es ist nicht die Presse und das TV, das diese Dramatik verlangt. Unser Bedürfnis ist sehr viel älter. Man lese HOMER mit den wilden Abenteuern des Odysseuss oder das ALTE TESTAMENT mit Noah und der Sintflut. Und natürlich das EVANGELIUM unseres Religionsstifters, der gegen die Natur Wunder tut. Wir erwarten große Schauspiele, wenn wir uns Schicksalsschläge erklären wollen. Und HELDEN, wenn nicht gar ERLÖSER.

Eigentlich erwarten wir nämlich nicht nur Dramen; wir wollen religiöse Rituale, sogenannte GOTTESDIENSTE. Früher mit Opfergaben, auch Menschenopfern, jetzt mit Zorn gegen „die“ Leugner. Für alle gilt nun: Unterwerfung unter die Symbole der höheren Gewalt. Zu Kreuze kriechen, auch wenn es nur heißt, den Gesslerhut zu grüßen. Deshalb muss man nun notorisch einräumen, dass die Ursache für den Starkregen die menschengemachte Klimaerwärmung ist. Es ist zu wiederholen, wie man einen Rosenkranz betet.

Ich erinnere bei den Bildern aus dem Ahrtal ein Ereignis in England, das „Lynmouth Flooddesaster“ von 1952. Anhaltender Starkregen im Exmoor, N. Devon, hat im flussnah bebauten Tal der Lyn viele Gebäude weggespült. Ich habe in den Siebzigern noch mit Zeugen gesprochen. Studiert habe ich vor Ort, wie man das Hafenstädtchen bei Linton neu angelegt hat. Riesige Brücken, breite Wasserläufe und eine Auflauffläche enormer Größe, als Park angelegt. Das flooddesaster war in meinem Geburtsjahr, eine neue Flut ist bisher nicht gekommen, trotzdem schien es mir immer klug, so zu siedeln, dass die Natur sich ernstgenommen fühlt. Ich liebe das Exmoor und Lynmouth. Im Hafen übrigens ein kleiner Feuerturm, den sie den Rheinischen Turm nennen. Zufälle.

Aktuell zu sagen ist, dass sich der Kanzlerkandidat der Grünen, Robert HABECK, klug verhält im Naturtheater, der Kandidat der Sozis, der SCHOLZOMAT, an der Seite von Malu Dreyer keine Fehler macht und der Karnevalskasper der Union, der Armin aus Aachen, gestern mit Clownerie schlicht abgeschmiert ist. Das zu der POLITISCHEN BEWIRTSCHAFTUNG, dem Ausnützen eines Naturschauspiels für die eigene HELDENSAGE.

Im übrigen ist es wie im Krieg: vom wirklichen Elend der einfachen Menschen handeln die STAATSAKTE nur vordergründig. Sie sind, wie schon immer, nur Statisten im Schauspiel der Feldherren. Kanonenfutter, nennt das mein Alter Herr, der einen Krieg überlebt hat. Es ist mindest so bitter, wie der Zyniker es empfindet.

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DICKE HOSE.

Man sieht im Netz eine faszinierende Szene: Angela Merkel im akademischen Habit, dem Doktorengewand, an einer amerikanischen Uni, auf die Frage, was sie am ersten Tag nach dem Ausscheiden aus dem Amt vorhabe. Uneitel, gänzlich uneitel, geradezu obszön bescheiden (wenn man das so sagen darf). Eben keine „dicke Hose“. Führt sich nicht auf wie Graf Koks von der Gasanstalt. Allenfalls eben die (protestantische) Eitelkeit der gänzlich Uneitlen. Männern fällt das schwerer, aber auch prahlende (!) Frauen hatten wir in der Spitzenpolitik.

Man will ja Peinlichkeiten vermeiden, also nimmt man sich vor, missverständliche Dinge mit Bedacht zu formulieren. Aber ohne Klartext geht es halt nicht. Frau BÄRBOCK hätte ein „Dicke-Hose-Problem“ gehabt, soll ihr Parteifreund, Herr HABECK, diagnostiziert haben. Stimmt vielleicht in der Sache, aber die Sprache! Das geht so doch nicht. Ein Bildbruch, nennt sich Katachrese.

Beginnen wir mit der Semantik: einem auf dicke Hose machen, das meint, ein Angeber gewesen zu sein, geprahlt zu haben. Ergänzt aus der Pragmatik: gemeint ist die Hose im Bereich der Hüfte, der sogenannten „primären Geschlechtsorgane“, meist weniger um einen etwaigen Erregungszustand zu beschreiben als die Größe der beigeordneten Hoden. Der Volksmund spricht, obwohl Kastrationen auch bei Sopranen eher selten geworden sind, von „Eier haben“. Oder eben nicht.

Nun zur Metaphorik: mit diesem bildhaften Ausdruck sind eigentlich nur männliche Wesen zu beschreiben, aus biologischen Gründen, aber eben auch aus sozialpsychologischen. Die Rede ist von Testosteron gesteuertem virilen PRAHLVERHALTEN. Alle Frauen, die ich schätze, belächeln das. Bei männlichen Jugendlichen ist es im Getto am verbreitesten; also nicht nur entwicklungspsychologisch, sondern auch sozial indiziert.

Frau BÄRBOCK hatte angegeben wie ein Mann; das war der Vorwurf. Inzwischen bemüht sie sich mit Erfolg um einen Ton, der weniger jakobinisch herrisch klingt.

Wie gibt man geschickter an? Ich hätte Ratschläge, wenn mich jemand fragen würde. Erstens: immer mit klarer Selbstironie. Zweitens: immer mit deutlicher Untertreibung. Drittens: nie allzu glatt oder perfekt, eher verlegen bis unbeholfen. Wie Hugh Grant in Notting Hill: verdruckst und mit „understatement“. Und bitte, ohne jeden Bezug auf Körperorgane und deren Besamungs- oder Stillvermögen. Auch VOLLE BLUSE ist wohl daneben. Schade eigentlich.

PS: Hugh Grant in Notting Hill? Könnte das das „role model“ von Robert HABECK sein? Interessante Vermutung.

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Alle Blöden bloggen: das Internet als Medium infantiler Idioten

Jeder Berufsstand hat seine eigenen Idioten. In der Philharmonie ist es die Bratsche, die als Dummbüttel gilt. In der Gerichtsbarkeit denkt man niedrig vom Dorfrichter Adam, dem Amtsrichter in Kleinkleckersdorf. Im klassischen Journalismus war es der Gerichtsreporter, dem man jede Niedertracht zutraute. Das Internet erweist sich als der große Gleichmacher. Hier versagen auch die Edelsten und zeigen sich als die letzten Deppen.

Zu reden ist von dem PR-Chef eines renommierten Verlagshauses, zugleich Sohn des Verlegers selbst, der sich aus seinem publizistischen Olymp in die allgemeine Lächerlichkeit gestürzt hat. Eine Karriere ist vernichtet, wahrscheinlich auch ein großes Erbe. Wir werden Zeugen eines Königsdramas, einer göttliche Tragödie, die uns Sterblichen zeigt, was die Blogosphäre aus den charakterlich Schwachen machen kann.

Eigentlich ist es einfach. Jeder darf seine Meinung sagen. Jeder soll seine Meinung sagen. Dann streitet man um die höhere Wahrheit und am Schluss steht der Konsens. Man reicht sich die Hand und hält nach der nächsten Diskussion Ausschau. Kinder lernen an guten Schulen mannhaft und frauhaft für sich und ihre Person einzustehen. Nur Feiglinge schreiben anonyme Briefe. Nur Infantile beschriften von innen die Toilettentür. Und die Weltbürger unter uns wissen, dass nur Spießer der Rechthaberei frönen.

Man kann auch Meinungen bloß zitieren und die Diskussion zum Spiel machen. So reden Philosophen. Das alles geschieht in einem freien Land unter freien Menschen mit offenem Visier und in Ansehung der Person. Heckschützen genießen in einer demokratischen Leitkultur geringes Ansehen. Unser Vorbild des Streites ist Martin Luther: „Hier stehe ich und kann nicht anders!“ Unser Vorbild ist nicht der anonyme Informant, der feige Stasi-Spitzel.

Es gilt ein Vermummungsverbot, vordergründig für Burkaträger und Bankräuber, hintergründig für jedermann. Die öffentliche Debatte, der bürgerliche Diskurs und der Widerstreit konträrer Meinungen um Deutungsmacht und Einfluss – das ist konstituierendes Merkmal einer modernen demokratischen Gesellschaft. Dieses Selbstverständnis muss sich im Internetzeitalter noch verschärfen, da die Partizipationsschwelle merklich gesunken ist; die Mittel, sich Gehör zu verschaffen, sind für jedermann erschwinglich geworden, kein professionelles oder soziales Privileg mehr.

Wovon genau ist zu berichten? Die Fama geht so: Ein mächtiger Mann im bundesdeutschen Medienbetrieb, Erbe eines Imperiums mittlerer und großer Printmedien und PR-Chef des Hauses, fühlte sich von einem Blogger ungerecht behandelt. Er begehrte unter Klarnamen Eintritt in dessen Debattierarena und erhielt diesen auch. Der mediale Goliath setzte sich nun mit dem vermeintlichen David auseinander. Bald jedoch muss er erkennen, dass die Rollenverteilung in der digitalen Welt eine andere ist.

Da gewinnt nicht jeder, dessen Papa irgendwo das Sagen hat. Das Söhnchen soll nun geflüchtet sein – nicht aus der Arena, sondern in die Anonymität.

In der Folgezeit beginnt der Kommentarbereich des Blogs des Medienjournalisten Stefan Niggemeier, des Davids, der Goliaths Aufmerksamkeit erregt hatte, sich eigenartig zu bevölkern. Unter den verschiedensten Pseudonymen, von ‚Ordensschwester’ bis hin zu ‚Schwarzwälder Kirsch’, werden die wildesten Anschuldigungen und Verschwörungstheorien gepostet, von der geplanten Zerstörung der Frankfurter Rundschau durch die FAZ ist da die Rede und es wird immer wieder auf die weitsichtigen Beiträge eines Verlegersohnes verwiesen.

Nachtigall, ick hör Dir trapsen, sagt da der Berliner. Dem erfahrenen Medienjournalisten kommt dies komisch vor, er stellt Nachforschungen an und landet immer wieder bei derselben Quelle: dem Computer von Konstantin Neven DuMont, so heißt unser Verlegersöhnchen. Der streitet zunächst alles ab, verweist dann auf zwei klandestine Benutzer seines Computers, gibt dem Konkurrenzblatt BILD schwachsinnige Interviews und zieht sich schließlich aus dem operativen Verlagsgeschäft zurück. Brancheninsider schütteln fassungslos den Kopf.

Die Geschichte wäre schon tragisch genug, würde es sich dabei um einen Einzelfall handeln, doch leider hat dieser Wahnsinn Methode. Der Reiz der Anonymität (nickname im Blog) und die intime Kommunikationssituation am heimischen Rechner, der sich, anders als das geliebte Tagebuch pubertierender Mädchen, eben historisch und  global öffnet,  zerreißen bei vielen aktiven Kommunikatoren jegliche zivilisatorische Decke. Ein Festival der Heckenschützen, eine Orgie der Denunzianten, die sich in Selbstbespiegelungen und Fremdbezichtigungen suhlen. Rasende Rechthaber, üble Hetzer und schwachsinnige Querulanten: Sie alle haben im Schutz der Anonymität das Wort.

Ein halbstündiges Stöbern in den einschlägigen Onlineforen und Kommentarbereichen großer Zeitungen (insbesondere bei Triggerthemen wie Managergehältern, Rauchverboten, Sportwagen und dem Nahostkonflikt) ist geeignet, auch den braven Mann zum Gegner des allgemeinen Wahlrechts mutieren zu lassen. Der Brechreiz bleibt. Unter munterem Identitätswechsel werden da Lynchaufrufe herausposaunt und Pranger gefordert, jeder geht mit seiner vermeintlichen Bildung und Lebenserfahrung hausieren und spätestens auf der vierten Seite kommt der erste NS-Vergleich – es ist schauderhaft.

Die Verantwortlichen in den Onlineredaktionen, die passim keine Horte journalistischer Exzellenz sind, schauen dem munteren Treiben zumeist tatenlos zu. Die hier versammelten Redakteure begreifen das muntere Treiben der geifernden Anonymen als Ausdruck äußerster Responsivität und moderner Debattierkultur, dabei lassen sie das Umfeld, in dem die Beiträge ihrer Kollegen elektronisch publiziert werden, immer weiter verludern. Beim Anblick der Kommentarbereiche von Tageszeitungen aus dem Imperium des inkriminierten Verlegers mit Söhnchen wähnt man sich in einer geschlossenen Anstalt für Politspinner – es ist ein Trauerspiel.

Der Autor dieser Zeilen war einst Kolumnist bei der Frankfurter Rundschau, bis man ihn dort online-seitig als unpassend empfand. Ich habe damals ein Experiment gemacht und unter nickname meine Online-Redaktion bloggend kritisiert, weil sie einen Mordaufruf gegen den Chef der Deutschen Bank im Netz stehen ließ. Meine Kritik wurde gelöscht und der Mordaufruf blieb stehen. Tiefer kann man publizistisch nicht fallen als diese Internetler in einem Frankfurter Straßenbahndepot.

Was ist zu tun? So sehr der Datenschutz im Internet in den Zeiten von Facebook in aller Munde ist, hier hat Anonymität nichts verloren. Konstitutiver Bestandteil der demokratischen Funktion einer Zeitung ist ihr Impressum. Der Leser erfährt, wer ihm berichtet, wer für ihn kommentiert. Es geht eben nicht um den elektronischen Seelenstriptease, sondern um die in einer Demokratie gefahrlose Übernahme von Verantwortung für die eigene Position in einer Debatte, um das Kämpfen mit offenem Visier. Das persönliche Einstehen für Überzeugungen zeugt von Courage, anonyme Schmierereien sind feige und infantil.

Schon in der Schule gab es Menschen, die den Lehrkörper offen kritisierten und herausforderten – und überangepasste Schleimer, die heimlich eine Bemerkung zum Hinterteil der Biologielehrerin auf die Klotür schmierten. Das Schicksal hat mich damals zum Redakteur der Schülerzeitung gemacht. Und der Spruch an der Toilettentür stammte nicht von mir. Zuzulassen, dass die Denunzianten die unangefochtenen Protagonisten der Onlinedebatten  werden, wäre schändlich; es verschenkt die Chancen, die ein neues Medium an sich bieten würde. Die Blogosphäre bedarf der Selbstregulierung. Solange sich die denunziatorischen Zustände aber nicht ändern, solange gilt der Erste Hauptsatz der Blogosphäre, nach dem alle Blöden boggen: Nicht jeder im Internet ist ein Idiot, aber alle infantilen Idioten sind im Internet.

Quelle: starke-meinungen.de