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WORTLOS.
Das Radio als Medium hat eine gewisse Unsterblichkeit, weil es nicht allzu sehr vereinnahmt. Es bietet an, nimmt aber nicht in Besitz. Wie eine gute Freundschaft. Man kann andere Dinge tun, während man Radio hört; man kann es für eine Zeit regelrecht ignorieren, ohne dass es beleidigt ist. Das Radio ist treu. Und das Angebot ist riesig. Früher ging man für die weite Welt auf die Kurzwelle, heute schaltet man sich im Auto das Internetangebot frei: hunderte von Offerten, jedweder Neigung entsprechend. Radio ist wie die Hippie-Vorstellung der FREIEN LIEBE. Man erwählt mal dieses, mal jenes und schafft sich mit der Zeit Prinzipalinen. Ich lege großen Wert darauf, dass sie die Klappe halten. Geschwätz macht des beste Konzert unerträglich. Deshalb habe ich, wenn ich es KLASSISCH will, zwei Lieblinge. Nein, niemals mehr dieses aufdringliche KLASSIK-RADIO. Übermoderiert; hat etwas Kokottenhaftes, aufdringlich. Das Mittel der Wahl ist, obwohl mit leichtem Ossi-Ton, der wunderbare MDR KLASSIK; konservatives Angebot, so gut wie keine Moderation. Wunderbar! Wohlgemerkt MDR, nicht NDR, Martha, nicht Nordpol. Warum sollte ich, wenn ich Beethoven will, mir dazu noch das Gelaber von einer Henna-Rothaarigen aus Apolda anhören wollen. Oder einer Ilona aus Bergen-Belsen, die über ihre eigenen Witze lacht. Do Not Entertain! Geheimtipp: SWISS CLASSIC. Hat gar keine Moderation! Eine Dame und ein Herr sagen an, was gespielt wird, kurz, knapp, leichter Schweizer Akzent. Ende, aus: Musik. Und das Tag und Nacht. Wunderbar. Keine Nachrichten, kein Wetter, keine Verkehrsmeldungen. Nur Beethoven, Bach, Mozart. Wie in einem Raumschiff. Also: „Talk dirty to me!“, das war gestern. „Don‘t talk at all!“, das ist, was wir im neuen Jahr dann mal üben wollen, meine Damen. Ich hebe den Taktstock...
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Der TON DER HEIMAT ist der Ton der Kindheit, den unser Ohr nicht mehr verliert. Sofort löst er innere Wärme aus. IMPULSIVE SYMPATHIE. Ich folge auf Facebook einer Journalistin, die in Italienisch aus Venedig berichtet. Sie ist durch die Schule eines gewissen WOLF SCHNEIDER gegangen, ein unerträglicher Aufschneider, den sie ex Hamburg über „gutes Deutsch“ kaspern ließen. Trotzdem höre ich bei ihr den Ton meiner Kinderzeit. Aus jenen Tagen, als ich noch kurze Hosen trug. Obwohl ich sie ja nur lese, höre ich ihn. Zweites Beispiel. Da pflegen sie in Berlin beim „Tagesspiegel“ eine Kolumnistin mit türkischem Namen. Ich schätze diese Edelfeder sehr; eine ganz wunderbare Autorin. Und ich höre den Ton aus der Zeit der kurzen Hosen. Es gibt bei ihr einen Stolz auf die Zechensiedlung, der sie entstammt. Man hört das; ich jedenfalls. Codewort: Kolonie. Nummer drei: In der besten Etage des teuersten Bürohochhauses brezzelt sich vor mir ein Immobilien-Mogul auf; er ist aus Leipzig nach Frankfurt gekommen. Aber ich höre (diesmal wirklich akustisch): der kommt daher, wo der kleine Klaus aufgewachsen ist. Darauf angesprochen erzählt er, wie er auf dem Flughafen in Dubai zusammenzuckt, weil jemand laut HÖMMA sagte. Zur Erläuterung: Aufmerksamkeit erheischende Eröffnungsfloskel. Es gibt eine regelrechte Erbfolge von „stand-up-comedians“, die ihr Publikum mit der lokalen Lautung des RHEINISCH-WESTFÄLISCHEN STADTBEZIRKS zu amüsieren suchen. Das finden wir von der RUHR aber eher unkomisch. Nestbeschmutzer. Der Urvater dieser Affen, ein gewisser Jürgen von Manger, kam zudem aus Koblenz; das liegt am Mittelrhein. Paaah. Nachlesen sollte man aber mal die Kolumnen, die die Essener WAZ vor Jahrzehnten pflegte; übrigens in Umschrift des regionalen Kauderwelsch. Begann immer mit dem Satz: „Anton, sächtä
Cerwinsky für mich...“ Aber von dem Image des KUMPEL ANTON wollte man weg. Zu proletarisch, zu migrationsbelastet, zudem ging es , furchtbar zu sagen, um Kohle. Richtige Kohle, also Steinkohle, nicht dieses schnittfeste Wasser, das sie da bei Aachen und in der Lausitz abgebaggert haben. Torf. Paaah. Übrigens ist aus dem Immobilienhai und mir nichts geworden. Wir haben unsere sentimentalen Momente, aber eigentlich zeichnet uns der klare Kopf aus. DOWN TO EARTH, wie Kipling sagt.
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Gute Vorsätze?
Ich höre vom Abnehmen, von weniger Alkohol, davon, das Rauchen einzustellen, sich lästiger Aufgaben rechtzeitig anzunehmen. Neues Jahr, lauter bessere Menschen am Start. Bei mir noch Kater. FLUCH DER BÖSEN TAT. Gestern noch hatte ich mich über das Halbwissen eines Freundes erhoben, noch bevor die Sonne unterging, fiel mir dieser Hochmut wie ein Stein auf die Füße. Mal abgesehen davon, dass Hochmut immer ein Fehler ist, ich weiß jetzt, dass ich schlicht vergessen hatte, was ich mal wusste. Peinlich. Um es kurz zu machen: Wir reden bei der Frage, was man „wollen sollte“ über GIOVANNI PICO DELLA MIRANDOLA, spätes 15. Jahrhundert. Jung verstorben (dazu unten mehr) hat er nicht viele Schriften hinterlassen, aber das Vorwort einer geplanten großen DISPUTATION wirkt bis heute nach. ÜBER DIE WÜRDE DES MENSCHEN. Dort steht der Spruch, den ich gestern suchte. Der Florentiner hat sich wohl als erster Philosoph mit der Würde des Menschen beschäftigt und diese auf die Willensfreiheit gestellt: „quando possumus si volumus“ WEIL WIR KÖNNEN, WENN WIR WOLLEN. Das ist älter als die ganzen Weimarer Klugschwätzer ( nicht in dem TATORT von gestern, Goethe/Schiller/Kant/Hegel usw.). Unsere Würde besteht darin, dass wir könnten, wenn wir nur wollten; also sollen wir wollen. Na ja. Nah am Wortgeklingel. Aber der Zentralbegriff des Grundgesetzes, unserer Verfassung. Ein „unbestimmter Rechtsbegriff“ als Fundament des Öffentlichen Rechts. Auch schräg, oder? Der wunderbare Philosoph aus dem blühenden Norditalien wurde früh dahingerafft; es gab Gerüchte, er sei vergiftet worden. Ein halbes Jahrtausend später hat man in seinen Gebeinen noch hohe Konzentrationen von Arsen gefunden. Vergiftet von einem Freund. Weil der wollte, konnte er; offensichtlich gilt das Motto auch im Bösen. Sagt also gar nichts. Pfff, Luft raus. Man nehme Acetylsalicylsäure, Paracetamol und Koffein, das Wundermittel gegen Kater.
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Die Bühne betritt: der Mutbürger
Das politische Klima der Berliner Republik ist gereizt. Obwohl es dem Land im Großen und Ganzen gut geht, herrscht weit verbreitet schlechte Laune. In den Sozialen Medien des Internets kommt es neben Übellaunigkeit zu regelrechten Hass-Exzessen. Unser Autor Klaus Kocks wünscht sich in die Republik der Wutbürger eine Rückkehr zu einem zivilisierteren Umgang, auch zwischen politischen Gegnern. Zumindest die liberal Gesinnten von Links und Rechts sollten miteinander reden können. Er prägt den Begriff des Mutbürgers.
Die Medien dieses Landes sind dem inneren Wesen nach oft selbstbezüglich, bis der Arzt kommt. Sie betrachten sich gegenseitig und halten das für die Welt. Ist das nicht ein Paradox: Der Spiegel betrachtet sich im Spiegel? Wie soll das gehen? Aber Journalisten interessiert in erster Linie, was andere Journalisten über sie denken. Das wirkliche Leben ist in dieser notorischen Nabelschau eine zu vernachlässigende Größe.
Wenn man nicht an die Fakten glauben kann, dann müssen eben manchmal die Fakten dran glauben. Das gilt nicht nur für den Boulevard. Zu den nachdenklicheren Blättern der Republik gehört die Hamburger Wochenzeitung ZEIT, in der sich im wöchentlichen Wechsel der Chefredakteur der WELT, Ulf Poschardt, und Anja Reschke, die Moderatorin des TV-Magazins „Panorama“ (ARD), über Skandale in dem Sozialen Netzwerk TWITTER auslassen. Es soll sich dabei um eine linke und eine rechte Sicht jeweils auf den „Twitter-Tiefpunkt“ der Woche handeln. Twitter darf man für die Berliner Republik inzwischen zu Recht als ein Binnenmedium der politischen Klasse bezeichnen, in dem die Reviere des Haltungsjournalismus markiert werden.
Die Journalisten der ZEIT berichten also in der Kolumne „Vertwittert“ darüber, was abwechselnd der Journalist der WELT und die Journalistin von PANORAMA über das Journalistenmedium TWITTER denken, insbesondere darüber, wer sich hier jüngst aus der politischen Klasse blamiert habe. Es sind Exzesse der Selbstbezüglichkeit zu erwarten; und das wird auch bedient. Jüngst empört sich Anja Reschke über einen Tweet von Norbert Bolz, in dem dieser von einem „kulturellen Bürgerkrieg“ spricht, was sie für eine Blamage hält. Zugegeben: Ich selbst muss bei manchen Tweets von Bolz gelegentlich schlucken, da er zumindest den Anschein erweckt, seine liberal-konservative Position nach rechts zu öffnen. Mir gegenüber hat er das mal mit dem Hinweis verteidigt, das alles sei ja nur „Rollenprosa“.
Wenn der verehrte Leser hier jetzt nicht weiß, wer Norbert Bolz ist, so ist das keine Schande. Frau Reschke wusste es, so hat es zumindest den Anschein, auch nicht so recht. Sie greift, auch das eine im politischen Journalismus leider um sich greifende Unsitte, auf einen alten Wikipedia-Artikel zurück und nutzt dessen längst überholte Angabe zur aktuellen Information. Schlecht recherchiert. Nein, gar nicht recherchiert. Es stimmen die Fakten nicht. Ebenso falsch ist die Einordnung von Bolz als „Kommunikationsprofi“. Der Mann ist akademischer Geisteswissenschaftler und nicht TV-Ansagerin (wie Frau Reschke) oder PR-Manager (wie der Autor dieser Zeilen).
Ausführlich beschäftigt sich der Text von Frau Reschke mit der Frage, was Herr Bolz denn mit kulturellem Bürgerkrieg gemeint haben könnte. Die Kolumnistin räumt umfangreich ein, dass sie davon keinen Schimmer habe. Zu Bürgerkrieg fallen ihr nur Syrien, Somalia und Libyen ein. Dass diese drei Konflikte hinreichend mit einem Bürgerkrieg erklärt sein könnten, das wollen wir an dieser Stelle lieber nicht hinterfragen. Aber schon, dass diese Journalistin vom NDR den Philosophen Bolz einer „Trollarmee“ zuordnet, der aus Eitelkeit nur auf Clicks aus sei. Bolz ist erkennbar weder anonymer Troll (wir sehen ihn mit Klarnamen und Foto) noch setzt er eitel auf „clickbaits“; einfach falsch, unwahr. Aber man versteht schon, der Haltungsjournalismus zielt nicht auf Publikumsgunst; das interessiert in der ARD ohnehin niemanden, die sie alle gut situiert im bequemen Hafen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks untergebracht sind. Eher schon ihren Kollegen vom SPRINGER-Blatt. Aber das ist, wie Kipling sagt, eine andere Frage.
Das Wort vom kulturellen Bürgerkrieg ist richtig, wenn man die Umgangsformen der Empörungskommunikation in den Leserforen des Internets und untereinander in den Sozialen Medien betrachtet. Die Wutbürger prägen zunehmend die Umgangskultur im Land. Es herrscht eine Freund-Feind-Stimmung, die manchmal sogar offen zur Gewalttätigkeit aufruft. Im Falle eines hessischen Politikers ist es schon zu Mord auf der häuslichen Terrasse gekommen.
Was die Haltungsjournalistin Reschke, eigentlich eine sehr angenehme liberale Frau, dazu bewegt, diese Ebenen der Debatte zu vermengen, mag verstehen, wer will. Der Hase ihres empörten Kommentars liegt für mein Gefühl ohnehin woanders im Pfeffer. Möglicherweise ist es so, dass in der Blase des Selbstbezüglichen der Twitterer Norbert Bolz als stigmatisiert gilt und man deshalb an einem Rufmord nur zu gerne mitwirken will; kultureller Bürgerkrieg eben. Die Häme gegen Bolz zeigt, dass er recht hatte, wenn er schrieb: „Erkenne die Lage: Es herrscht kultureller Bürgerkrieg.“
Disclaimer: Ich kenne Norbert Bolz persönlich wie akademisch und schätze ihn. Ich kenne Anja Reschke weitläufiger, schätze sie aber auch. Eine Linksliberale und ein Konservativ-Liberaler. Beides keine Vertreter eines reaktionären Nationalismus. Eher Kosmopoliten unterschiedlichen Zuschnitts. Und trotzdem diese Feindseligkeit. Wutbürger, links wie rechts. Es ist zum Heulen. Ich wünsche mir die Wiedergeburt des Mutbürgers.
Was ist ein Mutbürger? Dem edlen Ritter des Mittelalters wurde von den Minnesängern nachgesagt, dass er einen „hohen muot“ habe. Das war das höchste Lob in dieser Zeit. Mut meinte hier nicht nur eine erhöhte Risikobereitschaft und gute Laune. Mut bezeichnete die ganze Einstellung des Mannes, sein Denken und Handeln. Mut war ritterliche Tapferkeit. Nun weiß damit, was den Minnesängern vor siebenhundert Jahren als Ritterlichkeit lobenswert erschien, heute kein Mensch mehr etwas anzufangen, jedenfalls nicht in Berlin. Dazu zählte nämlich nicht nur Ehre, Beständigkeit, Treue und Anstand, sondern auch Demut, Zurückhaltung und maßvolle Großzügigkeit, überhaupt eine alles umfassende Gelassenheit. Davon ist der Wutbürger unserer Tage weit entfernt.
Wenn in meinem Berliner Kiez (nicht die beste Gegend, zugegeben) Fragen der Ehre diskutiert werden, dann werden Verbalinjurien schnell auch einmal physisch. Dem Straßenverhalten im Ghetto entspricht, wie sich die streitenden Menschen verbal gebären, insbesondere im Schutze der Anonymität, die ihnen die Sozialen Medien des Internets gewähren. Meinungsverschiedenheiten sind nach kürzester Zeit Feindschaften, die selbst vor Morddrohungen nicht zurückschrecken. Der Begriff der „hate speech“ soll als Hasskommunikation sogar Eingang in strafrechtliche Erwägungen finden. Es soll schon Staatsanwaltschaften geben, die Facebook und Twitter durchkämmen. Die ursprüngliche Netzidee war eine andere.
Der Engländer spricht seit dreihundert Jahren vom „gentleman“, wenn er ritterliche Tugenden meint. Nun bedeutet der Begriff „gentle“ für den heutigen Realschüler „sanft“; das ist aber ein absichtsvolles Missverständnis. Die „gentry“ bezeichnet den Adel, meist den verarmten Landadel, aber immerhin jemand, der nicht bäuerlicher oder bürgerlicher Abkunft ist, und zwar auch dann, wenn er gelegentlich reichlich grob sein kann. Klassenkampf gibt es bis heute, auch von oben. Dem Gentleman werden trotzdem gute Manieren nachgesagt. Das gilt aber nur im Innenverhältnis der eigenen Klasse. Manieren sind, im Gegensatz zur Etikette, Verhaltensweisen, die das Zusammenleben der besseren Kreise untereinander angenehm gestalten sollen. Die Etikette dagegen ist eine ausgrenzende Tugend. Wer sie nicht beherrscht, ist kein wohlgeborener Gentleman, sondern, wenn schon nicht Bauer oder Prolet, so doch nur ein gewöhnlicher Kaufmann („tradesman“).
Das weltmännische Standesbewusstsein des englischen Gentleman hörte ich kürzlich in der Hansestadt Hamburg durch den Spruch wiederbelebt, dass es auf der Welt „nur Hamburger gebe oder Frisöre“. Zu der Welt der ritterlichen Gentlemen gehören heutzutage nach unserem Verständnis allerdings nicht mehr Wesen wie der Zyniker Boris Johnson, die einem Populismus frönen, der aus dem Reaktionären und Rechtsradikalen erwachsen ist. Kein Gentleman, der Herr. Aber es gibt ihn noch, zum Beispiel in dem konservative Demokraten, der als Sprecher des Unterhauses berühmt geworden ist, John Bercow, Sohn osteuropäischer Einwanderer. Man mag ja von den Debatten im britischen Parlament halten, was man will: Es waren Debatten. Es war der liberale Versuch, sich gegen den rigorosen Rechtspopulismus zu stemmen. Mutbürgerlich völlig in Ordnung.
Mit der wunderbar großen Stimme des körperlich eher kleinen John Bercow (der als Konservativer übrigens mit einer linken Politikerin verheiratet ist) sollte man das Land zur Ordnung rufen: ORDER. Wir sollten das Gift der Wutbürgerei nicht in unsere Herzen lassen, jedenfalls aus unseren Manieren tilgen und uns auf Tugenden des Mutbürgers rückbesinnen. Zumindest im Binnenverhältnis der Liberalen, gleich welcher Orientierung. Zuviel erwartet?
Quelle: starke-meinungen.de