Logbuch

WAHN SEH KONFERENZ.

Man streitet bei Gericht mit den Journalisten der halbstaatlichen Plattform CORRECTIV darüber, ob deren Berichterstattung zu einer Geheimkonferenz der Neuen Rechten in Potsdam (Brandenburg) korrekt war, wobei sich die Gerichte lediglich dazu einlassen, ob bestimmte Bewertungen der Investigativen als Meinungsäußerungen zulässig waren. Diese Meinungen beziehen sich auf etwas, das den Inkriminierten zwar nicht als tatsächliche Äußerung nachgewiesen wird, aber als deren innere Auffassung unterstellt. Man kann zwar nicht beweisen, dass der rechte Hetzer es wirklich gesagt hat, weiß aber, dass er es eigentlich meint. Seltsame Wahngestalten in einer neuen Wahnseekonferenz? Warum nicht mehr?

Um das nicht unausgesprochen zu lassen: Was sich da an fremdenfeindlichen Gesinnungsträgern getroffen haben soll, ist mir aus anderen Quellen gesichert verwerfenswert; wenn ich das mal ebenso vorsichtig wie politisch klar sein darf. Das letzte, das allerletzte. Gerade deshalb hätte es klarer Beweise bedurft. Und deshalb ist dieses halbgare Geschwurbel statt harter Fakten so schwer erträglich.

Im Presserecht, so lerne ich, zählt zur Beantwortung der Frage, was mit einer Äußerung gesagt worden ist, weder die innere Absicht des Delinquenten noch die hoheitliche Auffassung des Gerichts, sondern der faktische Eindruck des kundigen Durchschnittsbürgers. Wie war die erwartbare Wirkung? Nebeltat der Eindruckserweckung. Das mag den Juristen unter uns befriedigen, den Publizisten stürzt es ins Grübeln.

Fachlich reden wir von einer Rezeptionshypothese. Von Insinuation. Das bedingt aber nicht nur eine Inhaltsanalyse, sondern auch eine empirische Spekulation: Wie versteht das ein Normalo mit Abitur? Seltsame Konstruktion. Ich kenne Kluge, die nie auf der Penne waren, und ausgesprochene Idioten mit Matura. Wie fasst man begrifflich so einen Otto Normalverbraucher? Und dann unter den Normalos die nicht ganz Doofen? Wie macht das die Richterin methodisch? Aus dem Bauch?

Gänzlich verloren ist man bei Tatbeständen der uneigentlichen Rede, sprich Ironie, die ja das Gegenteil des Gesagten meint. Hier liegt das ganze Kalkül in der Ambiguität. Erinnert mich an den Dichter Grabbe und sein „Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung“, eine Komödie, eigentlich eine Farce. Vielleicht erlöst man sich aus solchen Wahngebilden, indem man nicht nach seelischen Urgründen forscht, sondern nach bewirktem Verhalten. Wie hat das Publikum reagiert? Hat es die Meinungsäußerung missverstanden als Tatsachenbehauptung? War das gewollt? Gibt es dafür Indizien?

Den Hinweis auf den Wahnsee entnehme ich übrigens einer verunglückten Formulierung von CORRECTIV selbst, wo gelegentlich die Tinte lockerer sitzt, als es der Sache guttut. Recherche heißt gerichtsfest beweisen können. Lehrsatz.

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WAS MIT MEDIEN MACHEN.

Ein ausgezeichneter Chefredakteur, dessen Wohlwollen ich genieße, benennt seinen Beruf selbstironisch „was mit Medien machen“. Bittere Ironie. Leider ist Journalismus als Profession gänzlich runtergekommen. Ein Influencer für Damenunterwäsche ist aber kein Publizist. Jedenfalls früher. Heute wähnt sich jeder banal blöde Blogger im Geltungsbereich des Presserechts.

Noch ärgerlicher sind die grandios gescheiterten Schreiberlinge, die statt zum Jobcenter in die PR wechseln. Was mit Medien machen. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, schuld sind die Verlage, die sie nicht mehr nähren, weil die Leute kein Papier mehr kaufen. Die Leser sind das eigentliche Problem. Und das Internet ist ein großer Gleichmacher. Ich sage am Schluss, was mich daran sehr grundsätzlich stört. Vorher was zu professionellem Rollenverständnis.

Kein Mensch weiß noch, was ORDNUNGSPOLITIK ist. Kein Mensch will noch wissen, was das ist. Darauf rumzureiten, macht womöglich einsam. Die Welt beschäftigt sich damit, dass es jetzt Fotos von Bill Clinton im Pool mit Ghislaine Maxwell und Gespielinnen gibt, der Tochter des mächtigen englischen Verlegers und Kupplerin von Jeffrey Epstein, dem Spekutanten mit Kinderwunsch. Sex sells.

Ich versuche es trotzdem. Bei ordnungspolitischen Überlegungen versucht man zu trennen, was nicht zusammengehört. Ich beginne mit dem Verführerischsten, Lob. Komplimente sind gefährlich, weil man ihnen so schlecht zu widerstehen weiß. In Berlin freuen sich Journalisten, wenn sie von PR-Leuten eingepreist werden: Man ist stolz darauf, als die Nummer Zwei unter den Hauptstadtjournalisten ausgerufen worden zu sein. Wer verleiht? Ein PR-Unternehmen. Ein alter Freund nennt das „Nuttenorden“, ein Orden mittels dessen die Jungfrau zur publizistischen Prostituierten wird. Ein wenig prämierte Mätresse und ein wenig erhabene Vierte Gewalt, welch eine Mesalliance.

Früher hat sich ein anständiger Journalist nicht mal von einem Verleger loben lassen, heute von Propagandisten, die ihm einen Nasenring durchgezogen haben und nun den so prämierten Esel durch die Manege führen, um zu behaupten, es sei ein Löwe. Und sie der Löwenbändiger. Wir erleben eine allseitige Deregulierung. Das ist der Lehrsatz. Die Ordnung ist im Arsch.

Im Gewerbe der Ghislaine Maxwell wird damit nicht mehr unterschieden zwischen Zuhälter, Freier und Hure; sie alle machen was mit Liebe. Nachwuchs willkommen. Journalisten sind Konsumenten von PR; deshalb glauben sie vom Fach zu sein, wenn sie in die PR wechseln. Da ist was dran: Wer gerne isst, kann auch gut kochen. Gourmand wie Koch machen ja was mit Essen. Ich bitte gelegentlich Gordon Ramsey um einen Kommentar.

Jetzt mal ernst: Wenn es sie in einen Gerichtssaal verschlägt, weil sie jemand wie bei Kafka denunziert hat, so sollten der Staatsanwalt und der Verteidiger unterschiedliche Personen sein, jedenfalls der Richter. Wenn das alles einer macht, weil er was mit Paragrafen macht, dann dürfte das ein anderes Land sein. Gewaltenteilung.

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VON DER KUNST DER BELEIDIGUNG.

Der amtierende US-Präsident verspottet in der Ahnengalerie des Weißen Hauses seine Vorgänger unter Verwendung übler Propaganda; das amüsiert seine Gefolgschaft und empört die, die vorgeführt. Einer meiner alten Freunde, dessen Herz leicht entflammbar, findet nun, das sei eine Schande für die USA. Wut & Zorn über Trump. Der pöble. Gemach.

Es wäre verfehlt, die ansonsten üblichen Porträts, alle mehr oder weniger schmeichelnder Natur, als Ausdruck der Wirklichkeit zu sehen; natürlich beschönigen sie vorsätzlich. Mehr noch, solche Herrscherbilder sollen den Menschen nicht nur persönlich vorteilhaft zeigen (Schokoladenseite), sondern auch seinen Nimbus ausdrücken, den Potentaten als Narrativ in die Geschichte einschreiben. Nichts ist typischer PR als ein geneigtes Herrscherporträt. Also hantierte man hier nicht bigott mit der Wahrheitsfrage. Dies ist lediglich ein Stilbruch, ein absichtsvoller.

Wenn ich das richtig weiß, dürfen sich die Amtsvorgänger üblicherweise den Künstler aussuchen, der sie malen oder fotografieren soll. Ich könnte nun eine Szene aus Lessings Drama EMILIA GALOTTI zitieren, in der der Fürst eine Dame porträtieren lässt und was zur Herzensbildung sagt; das wäre aber zu bildungsbürgerlich. Und würde deshalb dem Politikstil der Neuen Rechten nicht gerecht. Donald Trump hat seine Karriere als „outsider“ gemacht; er inszeniert sich als das sprichwörtliche Schwein auf dem Sofa, um Joe Six-Pack in seinem Caravan-Home zu begeistern. Er will nicht Elite sein, sondern arrivierter Proll. Da nennt man eine Journalistin schon mal „piggy“, Schweinchen, und droht Hillary, der Tusse von Bill, mit dem Knast.

Man kann nicht das Wirken der Demokraten im Weißen Haus, sagen wir unter Jacky Kennedy oder Michelle Obama, für authentisch halten und den Pfälzer Pimp im Unterschied dazu für inszeniert. Trump würde diesen schlechten Geschmack auch dann zeigen wollen, wenn er einen besseren hätte. Er hat keinen wesentlich besseren, zumal der ihm auch nur im Weg stünde. Pejoration ist das Prinzip. Got it, stupid? Die hohe Kunst des Pöbelns zur Unterhaltung des Pöbels.

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Redest du noch oder pöbelst du schon?

Die Konversation, das Miteinander als Unterhaltung, ändert sich allerorten. Das Weiße Haus redet als Regierung wie ein zügelloser Zecher am Stammtisch. Selbst gesetzte Wutbürger schlagen in der Politik einen Ton an, den man früher eben nicht als bürgerlich bezeichnet hätte. Die Hassrede wird Gemeingut. Allenthalben herrscht ein Informalitäts-Gebot; man muss unbedingt locker sein. Unser Autor Klaus Kocks fragt nach den politischen Konsequenzen der neuen Alltagskultur.

Eine Gesellschaft besteht ausschließlich aus der Kommunikation, die sie bildet. Das hat der große Soziologe Niklas Luhmann gesagt. Wenn das stimmt, besteht Anlass zu tiefer Sorge. Die Menschen verlieren den Respekt vor einander, weil sie keinen Respekt mehr vor der anderen Meinung haben. Oder der anderen Religion oder Hautfarbe. Den Ton beherrscht dabei ein Zwang zur Originalität, zum allseits und immer Lockeren, der Privatheit verletzt und Pöbeln als Ausdrucksform anerkennt. Die neue Distanzlosigkeit muss erschrecken. „Klar, Alta, was ich voll Geiles meine?“

Das Gutsherren-Du

In autoritär geführten Unternehmen herrschte früher ein Umgangston, der sehr genau zwischen den Hierarchien zu unterscheiden wusste; jedenfalls war immer klar, wer den Herrn und wer den Diener zu geben hatte. In der Aktiengesellschaft, in der ich meine ersten Sporen als Manager verdiente, wurde ein sogenannter Gutsherrenton gepflegt. Der Boss in dem Laden adressierte mich, seinen Redenschreiber, also den Stift des Meisters, mit einem „Du“ und dem Nachnamen, mal quasi-kameradschaftlich, mal in harschem Befehlston. Auf akademische Titel wurde gegenüber Untergebenen sowieso immer verzichtet. Im Umkehrverhältnis adressierte man den Vorstandsvorsitzenden, so man überhaupt in der Stellung war, ihn anzusprechen, mit seinem Adelstitel als „Herr von XY“. Es gab Nuancen in dieser Montankultur zu dem Feudalsystem des Absolutismus, allein die Machtfrage blieb auch hier nie offen. Die Struktur stand immer vor der Funktion. Man trug eisenbeschlagene Schuhe („Budapester“) und dreiteilige Anzüge in grauem Flanell, dazu selbstverständlich Krawatte.

Smart & casual

Heute ist es in den Unternehmen ganzjährig wie im Rheinland an Weiberfastnacht; der Schlips ist weg. Ich habe noch in einem großen Verlagshaus erlebt, wie die versammelten Manager sich den Binder vom Hals rissen, wenn der CEO „sans cravate“ dem Firmenflieger entstieg. Sie nannten ihn, den Herrn Doktor an ihrer Spitze, damals salopp „Big T“, weil sein Vornahme Thomas lautete. Es begann ein Wandel von der alten Firmensprache hin zum Idiolekt der Ghetto-Gangs. Man pflegt seitdem eine Anredeform, die sich „on first names“ nennt und selbst vor Spitznamen nicht zurückscheut. Dazu hat der Vorstandsvorsitzende, jetzt „chief executive officer“, seinen christlichen Taufnamen auf eine einsilbige Kurzform heruntergekürzt, die dem amerikanischen Idiom entgegenkommt. Es ist wie in dem Kinderlied, „Jill and Joe“ sind darob happy und froh. Man trägt keine Krawatten, oft gar eine ausdrückliche Freizeitkleidung, die sich selbst als „smart casual“ definiert. Turnschuhe im Büro gehen auch. Ich bin irritiert: Zwischen dem Plauderton von Schulmädchen und Personalentscheidungen des Aufsichtsrates besteht im Stil kein Unterschied mehr. Und so hat es den Anschein, als stehe nun die Funktion über der Struktur. Weil ja nur noch Leistung zähle… Das ist ein Trugschluss. Am Ende des Tages macht der Boss das Licht über deiner Karriere aus, wenn ihm danach ist. Auch wenn er nun nicht mehr Heinrich von Plittwitz heißt, sondern Joe Kaiser.

Pöbelnde Propaganda

Mein Onkel Heinz, der nach dem Krieg als ehemaliger Marineoffizier zum gehobeneren Teil der Familie gehörte, war Nachrichtenchef im Bundespresseamt unter Adenauer. Er gab sich stets die allergrößte Mühe, als Diplomat zu erscheinen. So war er sehr darauf bedacht, seine proletarischen Wurzeln als Sohn eines Bergmanns nicht mehr aufscheinen zu lassen. Der Regierungssprecher, sein Chef, war damals, wenn ich mich recht erinnere, auch Offizier und ein Herr mit Adelstitel. Die Regierung war, so wie die Banken, wie die Unternehmen, ein geordneter Raum. Nie hätte mein Onkel Heinz für möglich gehalten, was uns heute als regierungsamtliche Kommunikation aus dem Weißen Haus erreicht. Donald Trump pflegt, vermutlich von der Bettkante, einen Twitter-Stil, der nicht nur informell ist, sondern ganz bewusst die Grenze zum Stammtisch überschreitet. Seine Sprache wird als rassistisch erlebt. Der Mann wertet rigoros, ja, er pöbelt, was die durch ihn reicher gewordene Upper Class an der Wall Street hinnimmt und den Lastwagenfahrer Joe Sixpack im Honky Tonk erfreut. Es findet eine rhetorische Deregulierung des Ghetto-Slang und der Schmährede statt, und zwar von höchster Stelle. Wie weit man sinken kann, erlebt, wer die Boulevardzeitungen liest, die die englischen Rechtspopulisten auf ihrer Mission begleiten. Dem entsprechend heißt der amtierende Premierminister zwar nicht kurz und knackig Joe, aber eben doch BoJo.

Ruinierter Respekt

Wer die vergangenen Zeiten Deutschlands noch mal besichtigen möchte, der reise nach Österreich. Hier heißen die Braunen zwar Blaue oder Freiheitliche, aber ansonsten stimmt halt noch der bourgeois-feudale Ton. Ein respektloser Respekt macht den Umgang aus. Man spürt noch, das ist die Stadt von Karl Kraus. Im Kaffeehaus sagt der Kellner zu meiner Freude nicht nur „Küss die Hand, Gnä Frau“, sondern auch: „Und wenn einer gar nichts ist, dann sage ich halt „Herr Geheimrat“. Jedweder Fachhochschüler wird hier mit „Magister“ adressiert. Es ist fast wie in Italien, wo schon ein regelmäßiger Besuch der Mittelschule zu einem lebenslangen Titel  als „dottore“ in der Anrede führt. Im Ernst: Die Adelstitel sind bei uns abgeschafft (seit 1919) und selbst der Doktortitel ist Namensbestandteil. Das aber ist er. Einen promovierten Akademiker unter Verzicht auf den Titel anzureden, dieses Privileg ist ausschließlich eben solchen vorbehalten. Eine weitere Gradierung besteht darin, mit welchem Prädikat der Herr Kollege oder die Frau Kollegin abgeschlossen hat, und wo. Ich darf das hier erwähnen, weil ich ein „summa cum laude“ mein Eigen nenne; leider nur an einer staatlichen Universität; für Oxbridge hat es bei mir finanziell nicht ganz gereicht. Was ist das hier, wovon vermeintlich geschwärmt wird? Die überkommene Etikette einer Standes- oder gar Klassengesellschaft? Ja! Was spricht für sie, außer einer verquasten Nostalgie? Es gab ein formales Gerüst des Respekts. Das ist bei Jill & Joe ruiniert. Im Informalitätsgebot der neuen Zeiten führen das allgemeine Duzen und die Enttabuisierung der Schmährede nicht zu mehr Achtung vor der Privatsphäre, sondern zu weniger. Jeder Übergriff scheint legitim.

Wut & Hass

Wer die Konversation, wenn man das so nennen darf, auf Facebook, vor allem aber auf Twitter verfolgt, kann dem Trend zur Wut- und Hassrede nicht entgehen. Es wird rigoros diskriminiert. Selbst geringe Differenzen eskalieren zu fundamentalen Auseinandersetzungen. Das Privileg des Pöbelns bleibt nicht auf die Präsidenten und Premiers, die Köpfe des Populismus, beschränkt, es wird zur Volkstugend. Der obligatorische Achtungsabstand vor der Meinung eines anderen ist dahin. Viele Pöbler sind zudem im Schutz der Anonymität einer Sockenpuppe unterwegs. Heckenschützen, feige auch noch. Das verändert das politische Klima. Politik selbst konzipiert sich nach etwas, das sie selbst „Verhetzungspotenzial“ nennt.

Das ist die neue Schere im Kopf: „Was könnten niederträchtige Gegner oder auch nur schlecht gelaunte Trolle aus meiner Äußerung anschließend machen?“ Und der Debattenstil wandelt sich in zwei Schritten gen Abgrund. Der erste ist das Ersetzen einer abwägenden Beurteilung durch eine rigorose moralische Kategorisierung. Es ist nicht mehr die gemächliche Waage der Justizia, die uns leitmotivisch vorschwebt, sondern die „Schubläden von gut und böse“ der Moralaposteln, in die jeder Vorgang rechts oder links gesteckt wird, ob nun ethischer Natur oder nicht. Im zweiten Schritt geht es auf das Schafott. Wo sich Empörung entfalten lässt, bahnt sie sich den Weg zur Guillotine. Man will Köpfe rollen sehen. Gelegentlich nicht mal sprichwörtlich, sondern wirklich. Das ist nicht, was Marquis Posa sich vorgestellt hat, als er forderte: „Sire, geben Sie Gedankenfreiheit!“

Quelle: starke-meinungen.de